
Guter Diskussionsanstoß - Dieses Buch eklärt den ganzen Aufbau des Lebens durch die Welt der Gene. Die Meinungen Dawkins sind recht provokant und finden nicht immer Zustimmung. Ich persönlich fand es durch den sehr langwierigen Stil telweise anstrengend zu lesen. Er wiederholt sich oft und bringt zu viele Beispiele für einen Effekt des egoistischen Gens. Ich bin mit vielen seiner Außerungen nicht ganz einverstanden. Z.B. versucht er jeder Eigenschaft ein Teilchen als Grund zuzuschreiben, er versucht alles durch den Egoismus zu erklären und erklärt auch, dass altruistisches Handeln ein egoistischer Akt im Sinne des Gens ist. Er lässt zum Beispiel die komplette Persönlichkeit des Menschen aus dem Spiel. Bei dem Beispiel mit den eineiigen Zwillingen vergisst er, dass diese auch in dem gleichen Umfeld aufwachsend, total verschieden sein können. Und das Menschen im Sinn der Gene völlig unsinnigen Altruismus ausleben können, lässt er ganz aus dem Buch. Und schließlich erfindet er Meme, die Tradition, Kultur und Lernvermögen erklären sollen. Das ist meiner Meinung nach ein netter Ansatz, aber nichts, was unser Weltbild auf den Kopf stellen könnte.Wenn einen der Aufbau, die Funktion und die Ethik der Gene interessiert, dann kann er dieses Buch ruhig lesen. Und wenn man hier eine radikale Ansicht sucht ist das Buch auch zu empfehlen. Andernfalls ist es recht mühsam und lang zu lesen. Als rein wissenschaftliche Lektüre würde ich es nicht empfehlen und als Buch für die Verhaltensforschung? Da wird es sicher etwas besseres geben!Kann man lesen, muss man aber nicht.
Ein Muss! - Wen die Ursachen für die Entstehung von Leben interessieren, was Leben eigentlich ist und wie die Mechanismen der Evolution funktionieren, wird kein besseres Buch finden.
Gutes Buch, erschreckend viel Rechtschreibfehler - Zum Inhalt des Buches wurde in anderen Rezessionen schon genug gesagt.Positives:- Fussnoten und Anmerkungen zu bestätigten und widerlegten Behauptungen von Dawkins- Gute VorwörterNegatives:- Die Häufung von Rechtschreibfehlern ist direkt Peinlich. Man sieht, dass der Verlag an den Korrektoren gesparrt hat.
Blind theorizing - Dawkins writes that the argument of this book is that we, and all other animals, are machines created by our genes (p.xxi) and that We are survival machines - robot vehicles blindly programmed to preserve the selfish molecules known as genes (p.xxi). Yet, according to him, this book is not science fiction, it is science (p.xxi)! Dawkins contrives to overlook the twin discoveries that: 1. the observable traits of organisms are mostly conditioned by the interactions of many genes, 2. most genes have multiple effects on many of these traits. Dawkins transfers characteristics with which he is familiar from human behaviour on the macro-level to the inanimate components, genes, of which we are physically constructed. He then proceeds to argue that these impersonal entities, which he imagines to possess characteristically human traits, infallibly generate the same unpleasant traits in human behaviour on the macro-level. So he writes: The gene is the basic unit of selfishness (p.36). The absurdity is evident in that genes or other nonconscious entities cannot be either selfish or unselfish. They cannot compete against anything or choose anything. If Dawkins were right, what would be the point of declaring, as he does: Let us try to *teach* generosity and altruism, because we are born selfish (p.3)? For if we really were machines, as he believes, even these very concepts would be meaningless to us. And certainly his oratory could have no effect whatever on our actual behaviour. In fact genes do not force us to behave in any particular way. Neither can they possess the ability to direct or to comprehend all that is required to adopt a course of either heartless selfishness or heartfelt, sacrificial compassion.
Viel zu genzentrisch und spekulativ - Das egoistische Gen ist mir als Buch viel zu spekulativ. Angeblich sind Lebewesen nur Überlebensmaschinen ihrer Gene, um die es bei der Evolution geht, beim Menschen dann aber komischerweise doch wieder nicht, denn der könne sich über die Macht der Gene hinwegsetzen. Dafür gebe es jetzt die Meme, die untereinander um Speicherplätze in unseren Gehirnen konkurrierten. Ich rate dennoch dazu, das Buch zu lesen, denn es spielte für die Geschichte der Evolutionstheorie eine wichtige Rolle. Allerdings kann man es nicht als wissenschaftlich bezeichnen. Die vorgetragenen Thesen werden nur unzureichend begründet und sind vermutlich sogar falsch, wie Mersch unlängst plausibel aufzeigte.